Unsere Richtlinien

1. Datenschutzrichtlinien

Deine Privatsphäre ist uns wichtig. Diese Erklärung beschreibt die Praktiken, an die wir uns halten, um die Privatsphäre aller Besucher unserer Website www.ihbelfast.com zu schützen.

Cookies

Wenn du eine unserer Webseiten öffnest, ermittelt der Server, der unsere Site hostet, automatisch die IP-Adresse deines Computers, das Datum und die Zeit des Zutritts und Verlassens der Seite und auf welchen Seiten du gesurft bist. Wir nutzen diese Informationen nur zu statistischen Zwecken und um das Erleben und die auf unserer Website angebotenen Dienste zu verbessern.

Zu diesem Zweck verwenden wir Session-Cookies für die Sitzungen auf unserer Site. Ein Cookie ist ein kleines Textdokument, das uns dabei hilft, deine Vorlieben kennenzulernen, wenn du auf unserer Site surfst. So erfahren wir mehr darüber, ob unsere Website gut funktioniert. Ein Session-Cookie ist eine Zwischendatei, die von deinem Computer gelöscht wird, sobald du deinen Browser schließt. Unsere Cookies speichern weder Passwörter noch irgendwelche persönlichen Informationen.

Wir erfassen keine persönlichen Daten wie Name, Adresse oder Telefonnummer, sofern du sie uns nicht ausdrücklich angegeben hast.

Datenerfassung und -nutzung

Wenn du umfassendere Informationen über unsere Dienstleistungen haben möchtest, musst du ein Formular ausfüllen. Dieses Formular erfragt grundlegende Informationen über dich sowie einige demografische Angaben wie dein Land, den Firmennamen und deine Position. Einige dieser Angaben sind optional.

Außerdem wirst du um die Angabe deiner Kontaktinformationen gebeten, wenn du unseren Newsletter abonnieren möchtest.

Wenn du dich als Student für irgendeinen unserer Kurse anmeldest, fragen wir dich nach persönlichen Daten, wie Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Beruf und E-Mail-Adresse.

Diese persönlichen Informationen werden in einer vertraulichen Kartei gespeichert, für die International House Belfast, BT7 1HP, die alleinige Verantwortung trägt. Die demografischen Angaben verwenden wir lediglich für statistische Analysen und zu internen Forschungszwecken, damit wir die Bedürfnisse und Präferenzen unserer User besser kennenlernen.

Wir möchten dir einen effizienten Service bieten und dich über zukünftige Aktionen auf dem Laufenden halten. Deine Daten werden in keinem Fall an Dritte weitergegeben.

Datensicherheit/Integrität

Um persönliche Daten vor Verlust, Missbrauch, Umbildung oder Zerstörung zu schützen, verwenden wir technologische Sicherheitsfunktionen.

Die Online-Anmeldungen und -Zahlungen für unsere Kurse laufen über einen sicheren Server.

Wenn du wissen willst, welche Informationen wir von dir haben, deine Daten modifizieren oder aus unserer Datenbank löschen möchtest, setze dich über eine der in den unten angegebenen Kontaktmöglichkeiten mit uns in Verbindung.

Dritte Parteien

Die persönlichen Informationen, die du uns gibst, sind niemals von Dritten einsehbar. Wir nutzen diese Informationen lediglich zu den in diesem Dokument aufgeführten Zwecken.

Wir machen auf unserer Website keine Werbung für oder durch Dritte. Allerdings bieten wir Links zu den Websites Dritter, und wenn du diese Websites besuchst, gelten deren Datenschutzrichtlinien und nicht unsere.

Annahme dieser Richtlinien

Der Besuch dieser Website bzw. die Nutzung irgendwelcher der hier angebotenen Dienstleistungen impliziert die Annahme der hier dargestellten Richtlinien.

Solltest du Fragen oder Anmerkungen zum Datenschutz bei der Nutzung von www.ihbelfast.com haben, kontaktiere bitte study@ihbelfast.com.

Diese Website hält sich an die Empfehlungen der spanischen Datenschutzbehörde.

2. Safeguarding – Schutzstrategien

Gewährleistung des Wohlergehens von Kindern und besonders schutzwürdigen Erwachsenen (im Weiteren „junge Menschen“)

NAME DER ORGANISATION International House Belfast
ZUSTÄNDIG FÜR SAFEGUARDING: Paul McMullan
KONTAKT: paul@ihbelfast.com
Büro der Direktion über dem Studierzimmer
International House Belfast
109-111 University St. Belfast BT7 1HP
Tel.: 0044 (0) 2890 330700
STELLVERTRETUNG: Carole Kane
KONTAKT: carole@ihbelfast.com
Rezeption
International House Belfast
109-111 University St. Belfast BT7 1HP
Tel.: 0044 (0) 2890 330700

Uns ist bewusst, dass das Wohlergehen von Kindern, jungen Menschen und besonders schutzwürdigen Erwachsenen von größter Bedeutung ist und dass diese ein Recht auf Schutz haben. Solange sie sich in unserer Obhut befinden, haben wir eine Sorgfaltspflicht und wir werden alles tun, was wir können, um ihnen eine sichere und fürsorgliche Umgebung zu bieten.

Wesentliche Definitionen

Ein Kind oder ein junger Mensch ist jeder unter 18 Jahren.
Ein besonders schutzwürdiger oder verwundbarer Erwachsener ist jemand, der (möglicherweise) nicht in der Lage ist, sich selbst vor Schäden oder Ausnutzung zu schützen, zum Beispiel:

  • Ältere Menschen
  • Menschen mit mentalen Problemen
  • Behinderte Menschen
  • Menschen mit Lernbehinderungen
  • Menschen mit erworbenen Hirnschäden
  • Menschen, die Suchtmittel missbrauchen

Wir werden …

  • … alle jungen Menschen und besonders schutzwürdigen Erwachsenen respektvoll behandeln und ihre Erfolge mit Belohnungen, Belobigungen und positivem Feedback feiern.
  • … alle erwachsenen Mitarbeiter – egal ob bezahlt oder unbezahlt – sorgfältig auswählen.
  • … angemessen auf Verdachtsmomente und Anschuldigungen reagieren.
  • … die Empfehlungen des SAFE CIC Safeguarding-Toolkit befolgen.

Die Sorge für Schutz geht jeden an!

Bei Bedenken hinsichtlich des Wohlergehens eines jungen Menschen/verwundbaren Erwachsenen wird von jedem Erwachsenen in unserer Organisation erwartet, diese Bedenken demjenigen mitzuteilen, der für den Schutz (Safeguarding) verantwortlich ist.

Er/sie kümmert sich um …

  • … die Kontrolle und Protokollierung der Bedenken
  • … die sofortige Weitermeldung an Kinderhilfsorganisationen
  • … die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden
  • … die Organisation von Trainings für alle Mitarbeiter

Wir sind uns darüber im Klaren, dass unsere Studenten als Nicht-Muttersprachler besonders verletzlich sein können, und dass Missbrauch auch in ihrem Heimatland stattfinden kann. Wir werden jeden solcher Fälle ohne Ausnahme entsprechend dieser Strategie behandeln.

Uns ist ebenfalls bewusst, dass die von uns eingestellten Lehrer einige Zeit im Ausland verbracht haben können, und dass die entsprechenden Führungszeugnisse hier nur Verfehlungen im Vereinigten Königreich erfassen.

Vertraulichkeit

Wenn wir von einem Fall von Missbrauch durch Kinder, junge Menschen, besonders schutzwürdige Erwachsene oder Betreuer erfahren, sind wir dazu verpflichtet, diese Information an den Verantwortlichen für Safeguarding weiterzuleiten. Dieser wird sich dann diesbezüglich möglicherweise an den Kinderschutzbund oder in Notfällen an die Polizei wenden.

Vorwürfe gegen Mitarbeiter

Bedenken wegen des Verhaltens eines Erwachsenen/mehrerer Erwachsener in unserer Organisation werden unverzüglich an den Verantwortlichen für Safeguarding weitergeleitet, der dann die zuständigen Behörden (Local Authority Designated Officer) bzw. in Notfällen die Polizei informiert.

Sollten die Bedenken die für Safeguarding zuständige Person selbst betreffen, muss man sich direkt an seine Vertretung wenden. Sollte dies nicht als ausreichend erachtet werden, kann sich jeder auch direkt an die zuständigen Behörden wenden.

Umgang mit Offenbarungen

Eine Offenbarung kann mündlich, durch Spiel oder Verhalten eines Kindes, jungen Menschen oder Erwachsenen erfolgen. Jeder sollte daher Folgendes beachten:

Wenn du dir Sorgen um ein Kind/jungen Menschen/verwundbaren Erwachsenen machst, muss du diesen Verdacht dem Zuständigen für Safeguarding mitteilen.

Du kannst von einem vermuteten oder wahrscheinlichen Missbrauch erfahren durch:

  • Deine eigenen Beobachtungen und Bedenken
  • Jemand anderes erzählt dir von seinem Verdacht bezüglich eines Kindes.
  • Das Kind erzählt dir davon.
  • Der Missbraucher erzählt dir davon.

Bedenke auch, dass du nicht immer direkt mit dem Kind zu tun hast, aber vielleicht aufgrund von Schwierigkeiten, die andere Erwachsene erleben, davon erfährst, z. B.:

  • Vorkommnisse häuslicher Gewalt
  • Mentale Probleme
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch

Anderer Verdacht kann sich beziehen auf:

  • Kinder, die nicht zu Hause leben oder verschwinden
  • Missbrauch durch Gleichaltrige, u. a. Mobbing
  • Ethnischer Hintergrund und Rassismus
  • Starker Extremismus
  • Sexueller Missbrauch
  • Beschneidung von Mädchen/Frauen
  • Erzwungene Heirat
  • Verheimlichte Schwangerschaft
  • Kinderhandel
  • Sicherheit im Internet

Denk daran:

  • Nichts hinauszögern.
  • Nicht selbst nachforschen.
  • Beim Leiter des Kinderschutzes (oder seinem Stellvertreter) um Rat fragen.
  • Alles, was du hörst oder beobachtest, sorgfältig protokollieren.

Reaktion auf Bedenken

Wir achten darauf, dass jeder in unserer Organisation weiß, dass der Zuständige für Safeguarding oder sein Stellvertreter umgehend über jeglichen Verdacht informiert werden muss. Die entsprechenden Informationen erfolgen über Training/Poster/Handbuch für Mitarbeiter/Personalpolitik/Information bei der Anmeldung. Jeder, einschließlich des Zuständigen für Safeguarding und seines Stellvertreters, werden folgendermaßen auf einen Verdacht reagieren:

Schritt 1

  • Du hast etwas gesehen.
  • Ein Kind erzählt, dass es missbraucht wurde.
  • Jemand anderes erzählt von seinem Verdacht.
  • Es besteht ein Verdacht gegenüber einem Mitarbeiter.
  • Es gab einen anonymen Hinweis.
  • Ein Erwachsener hat zugegeben, ein Kind zu missbrauchen.
  • Ein Erwachsener hat zugegeben, als Kind missbraucht worden zu sein.

Schritt 2 (innerhalb von 24 Stunden)Deine Organisation sollte einen Maßnahmekatalog für den Kinderschutz haben. Sprich mit dem Zuständigen für Kinderschutz oder mit dessen Vertretung.

Schritt 3Er/sie (oder jemand anderes, falls nicht verfügbar) sollte den Verdacht dem Kinderschutzbund und/oder (bei einem Notfall) der Polizei mitteilen und diese Mitteilung innerhalb von 24 Stunden danach auch schriftlich einreichen.

Wichtig: Rücksprachen dürfen nicht zu einer Verzögerung der Informationsweiterleitung führen. In Notfällen die 999 anrufen.

Umgang mit Verdächtigungen und Beschwerden/Disziplinar- und Beschwerdeverfahren

Wir haben eine klare Politik in Bezug auf den Umgang mit Verdächtigungen, die den SAFE-Empfehlungen entspricht, sowie unsere eigenen Disziplinar- und Beschwerdeverfahren. Im Rahmen von Trainings/Postern/Mitarbeiterhandbüchern und Informationen bei der Anmeldung werden alle Erwachsenen, Kindern, Eltern und Betreuer über die entsprechenden Details informiert.

Wir wissen, dass die drei Verfahren zu einer Verwirrung bezüglich der nächsten Schritte führen können. Uns ist klar, dass wir bei einer Beschwerde über unangemessenes oder unpassendes Verhalten zunächst mit dem Kinderschutzbund reden, bevor wir eine Entscheidung über unser weiteres Vorgehen treffen.

Es unterliegt der Verantwortung des Zuständigen für Kinderschutz (oder seiner Vertretung), sicherzustellen, dass diese Verfahrensweise rigoros eingehalten wird. Sollte der Zuständige für den Kinderschutz involviert sein, so ist seine Vertretung zu informieren. Sollte der außergewöhnliche Umstand eintreten, dass beide involviert sind, so muss der Kinderschutzbund direkt kontaktiert werden.

Unter Beaufsichtigung der zuständigen örtlichen Behörden (Local Authority Designated Officer, LADO) und gemäß den Maßgaben des Local Safeguarding Children Board (SCB) wird der hiesige Kinderschutzbund die weitere Untersuchung des Falls vornehmen. Die Maßgaben des SCB sind auf der entsprechenden Website einzusehen.

Uns ist klar, dass wir bezüglich unserer Disziplinar- und Beschwerdemaßnahmen keinerlei Schritte unternehmen werden, ehe eine diesbezügliche Strategie nicht mit dem Local Authority Designated Officer, dem hiesigen Kinderschutzbund und/oder der Polizei besprochen und vereinbart wurde. Vor der Umsetzung solcher Maßnahmen werden weitere Untersuchungen erfolgen. Anbieter von Kinderbetreuung, pädagogischen Maßnahmen, Gesundheits- und anderen formellen Dienstleistungen müssen jedes Individuum melden, das eine Gefahr für Kinder und junge Menschen darstellt bzw. darstellen könnte. Sollte dies nötig sein, werden sich auch andere Organisationen mit ihrem LADO und zuständigen örtlichen Behörden in Verbindung setzen.

Aufzeichnungen

Alle diesbezüglichen Aufzeichnungen werden im Safe der Buchhaltung in der ersten Etage in der University Street 109 unter Verschluss verwahrt. Nur der Zuständige für Safeguarding und/oder seine Stellvertretung haben Zugang dazu und die Aufzeichnungen werden nur solange wie nötig aufbewahrt.

Normalerweise werden die Aufzeichnungen so schnell wie möglich an den hiesigen Kinderschutzbund weitergeleitet. Alle Aufzeichnungen werden von der zuständigen Person handschriftlich (falls elektronische Aufzeichnungen existieren, werden diese in einem sicheren Bereich aufbewahrt) innerhalb von 24 Stunden auf betiteltem Papier oder Ereignisbögen festgehalten; die Aufzeichnungen betreffen lediglich die Tatsachen, sie sind nicht wertend. Für alle Aufzeichnungen existiert ein Deckblatt, auf dem die Vorfälle in chronologischer Reihenfolge aufgelistet sind.

Es ist hilfreich, alle bekannten Details der involvierten Kinder/jungen Menschen anzugeben, wie Name, Adresse, Geburtsdatum etc. Die Aufzeichnungen sollten nur die reinen Tatsachen wiedergeben. Sollte der hiesige Kinderschutzbund bei der Entscheidungsfindung über weitere Maßnahmen nicht einbezogen werden, müssen die Gründe dafür festgehalten werden. Die Aufzeichnungen müssen den Namen und die berufliche Rolle desjenigen, der diese Aufzeichnungen anfertigt, sowie Datum und Zeit der Aufzeichnungen enthalten.

Diese Politik wird jährlich von uns überprüft.

LETZTE ÜBERPRÜFUNG: April 2019

NÄCHSTE ÜBERPRÜFUNG: April 2020

Referenz

Working Together to Safeguard Children 2013 Equality Act 2010. Weitere Unterlagen sind im entsprechenden Abschnitt auf www.safecic.co.uk verfügbar.

Internet-Sicherheit

Uns ist bewusst, dass das Wohlergehen von allen Kindern von größter Bedeutung ist und dass alle Kinder und jungen Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten und ihrer Kultur, dasselbe Recht auf Schutz haben. Solange sie sich in unserer Obhut befinden, haben wir eine Sorgfaltspflicht und wir werden alles tun, was wir können, um ihnen eine sichere und fürsorgliche Umgebung zu bieten.

Absicht dieser Politik

Wir achten darauf, bezüglich der Safeguarding-Maßnahmen bei allen unseren Aktivitäten mit Kindern, jungen Menschen, ihren Familien und Betreuern stets höchste Standards einzuhalten. Wir beachten diese Politik in allen Aspekten unserer Arbeit rigoros, auch dann, wenn jemand in unserer Organisation auf irgendeine Form von digitaler oder elektronischer Kommunikation zurückgreift, einschließlich Internet, Mobiltelefone, Spiele, Fotografie, Videos. Diese Politik gilt gemeinsam mit unseren Strategien für Kinderschutz und Fotografien (Safeguarding Children and Young People/Photography Policies).

Zuständig für Internet-Sicherheit

Die Verantwortung für Sicherheit im Internet ist eine schwierige und anspruchsvolle Aufgabe; daher muss damit jemand auf Leitungs- oder Vorstandsebene betraut werden, der während unserer Arbeitszeiten verfügbar ist.

NAME DER ORGANISATION International House Belfast
ZUSTÄNDIG FÜR INTERNET-SICHERHEIT: Paul McMullan
KONTAKT: paul@ihbelfast.com
Büro der Direktion über dem Studierzimmer
International House Belfast
109-111 University St. Belfast BT7 1HP
Tel.: 0044 (0) 2890 330700
STELLVERTRETUNG: Carole Kane
KONTAKT: carole@ihbelfast.com
Rezeption
International House Belfast
109-111 University St. Belfast BT7 1HP
Tel.: 0044 (0) 2890 330700

Sie sollen sicherstellen, dass unsere Strategien zur Sicherheit im Internet umgesetzt und eingehalten werden. Dazu gehört auch, dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter über Internet-Sicherheit informiert werden und entsprechende Weiterbildung zum Kinderschutz erhalten. Der Stellvertreter ist dazu da, die zuständige Person zu unterstützen und ggf. zu vertreten. Er/sie ist ggf. auch der Ansprechpartner bei Beschwerden oder Verdächtigungen gegen die zuständige Person. Alle Erwachsenen, Kinder, jungen Menschen und Eltern/Betreuer werden mithilfe von Weiterbildung/Postern/Mitarbeiterhandbüchern und Informationen bei der Aufnahme über diese Politik informiert.

Warum brauchen wir eine Strategie zur Sicherheit im Internet?

Die Fortschritte bei Internet, Mobiltelefonen und anderen elektronischen Technologien haben dazu geführt, dass jegliche Informationen jedem leicht zugänglich und Kommunikationen einfach möglich sind. Es wird geschätzt, dass 98% der jungen Menschen außerhalb der Schule Zugang zum Internet haben. Neben der Recherche für Hausarbeiten nutzen die meisten soziale Netzwerke wie bebo, MySpace und Facebook, sie spielen Online-Spiele wie RuneScape und laden Musik und Videos von Websites wie LimeWire herunter.

Eine Studie mit 6.000 jungen Menschen im Alter von 11 bis 16 Jahren, die das britische Child Exploitation & Online Protection Centre (CEOP) im Jahr 2007 durchführte, ergab, dass 25% der Befragten einen neuen „Freund“ aus dem Internet im wirklichen Leben getroffen hatten, 25% von ihnen waren zu diesem Treffen alleine gegangen, nur 2% hatten einen vertrauenswürdigen Erwachsenen und der Rest einen gleichaltrigen Freund mitgenommen. Die Regierungsführung macht deutlich, dass alle Organisationen, die mit Kindern, jungen Menschen, Familien und Betreuern arbeiten, Verantwortung tragen. Es ist wichtig, zu berücksichtigen, dass auch Kinder und junge Menschen missbrauchen können und dass solche Vorkommnisse ebenfalls im Rahmen dieser Strategie erfasst sind.

„Alle Agenturen, die Dienstleistungen für Kinder anbieten, haben die Pflicht, sich mit den Aspekten der Internet-Sicherheit zu befassen, und müssen wissen, welche Rolle sie dabei haben, Kindern zu helfen, im Internet sicher zu bleiben, und Erwachsene, die in der Kinderbetreuung tätig sind, diesbezüglich zu unterstützen.“

Safeguarding Children in a Digital World, BECTA 2007; 02.1

Unser Verhaltenskodex für Internet-Sicherheit

Wir erwarten, dass jeder in unserer Organisation mit diesem Kodex einverstanden ist und ihn unterschreibt.
Ich werde …

  • … mich im Internet und anderen Kommunikationsforen einfühlsam und höflich verhalten.
  • … nur Websites besuchen, Nachrichten versenden oder andere Ressourcen nutzen, die niemanden verletzen oder beleidigen.
  • … um Erlaubnis bitten, wenn ich persönliche Informationen nutzen oder Fotos von anderen Personen machen möchte.
  • … alle Bedenken beim Zuständigen für Internet-Sicherheit oder seiner Vertretung melden.
  • … mir darüber im Klaren sein, dass ich bei Bedenken über das Wohlergehen eines Kindes oder jungen Menschen keine Vertraulichkeit wahren kann.

Welche Risiken gibt es?

Es gibt viele potenzielle Gefahren für Kinder und junge Menschen, darunter:

  • der Zugang zu unangemessenen oder illegalen Websites
  • der Erhalt unerwünschter oder unangenehmer Textnachrichten, E-Mails oder Bilder
  • einem Erwachsenen zu vertrauen, der sich dieses Vertrauen in der Absicht erschleicht, das Kind oder den jungen Menschen zu eigenen illegalen Zwecken (einschließlich Sex, Drogen oder kriminelle Handlungen) zu treffen.
  • das Anschauen oder der Empfang gesellschaftlich nicht akzeptabler Materialien wie Anstiftung zu Hass oder Gewalt
  • das Versenden von Mobbing-Nachrichten oder Posten von Boshaftigkeiten über andere
  • das Ignorieren von Urheberrechten beim Download von Musik, Videos und sogar von Spickzetteln für die Schule.

Was könnte noch von Bedeutung sein?

Ein Kind oder junger Mensch, das/der …

  • … ein Geheimnis daraus macht, was es/er macht oder wohin es/er geht.
  • … dich nicht sehen lässt, was es/er im Internet tut.
  • … eine Webcam in geschlossenen Räumen, abseits anderer Menschen benutzt.
  • … oft und über lange Zeiten hinweg am Computer sitzt bzw. mobile Geräte mit Internetzugang nutzt.
  • … nach jeder Internetsitzung den Browserverlauf löscht.
  • … Geld oder Geschenke von Personen erhält, die du nicht kennst.

Ein Erwachsener, der …

  • … sich im Internet oder durch Chats/Textnachrichten mit einem Kind anfreundet.
  • … Links zu Kindern in seinem Facebook-Account oder in anderen sozialen Netzwerken hat, vor allem, wenn es sich um jemanden mit einer Betreuungsfunktion handelt, wie Sporttrainer oder Erzieher.
  • … ein Geheimnis daraus macht, was er mit einem Kind tun wird und wo sie sich treffen werden.

Was soll ich tun, wenn ich einen Verdacht habe?

Wenn du irgendeinen Verdacht hast, sprich umgehend mit dem Zuständigen für Internet-Sicherheit oder mit seiner Stellvertretung.
Er/sie wird dann die nächste(n) Maßnahme(n) ergreifen. Kontakte für eine Weiterleitung bei folgenden Verdachtsmomenten:

  • Wenn sich ein Kind in unmittelbarer Gefahr befindet, IMMER DIE POLIZEI UNTER DER NUMMER 999 ANRUFEN.
  • Wenn es um das allgemeine Wohlergehen des Kindes handelt, den örtlichen Kinderschutzbund anrufen. Die Nummer findest du auf der Website www.SAFE.co.uk unter dem Link des örtlichen Verbandes (Local Safeguarding Children’s Board, LSCB).
  • Wenn du über das sexuelle Verhalten oder die Absichten einer dir bekannten Person Bescheid weißt, den örtlichen Kinderschutzbund anrufen.
  • Bei Personen, die eine Betreuungsfunktion in der Organisation haben, den örtlichen Kinderschutzbund anrufen. Der Zuständige der örtlichen Behörden (LADO) wird die Sache prüfen und dich hinsichtlich weiterer Schritte beratenen.
  • Wenn du über das sexuelle Verhalten oder die Absichten einer dir nicht bekannten Person Bescheid weißt, melde dies beim www.ceop.gov.uk (Child Exploitation and Online Protection Centre).
  • Bei schädigenden Inhalten, beispielsweise Bilder von sexuellem Missbrauch von Kindern oder Rassenhass, kontaktiere www.iwf.org.uk.

Denk daran:

  1. Nichts hinauszögern.
  2. Nicht selbst nachforschen.
  3. Beim Zuständigen für Internet-Sicherheit oder seiner Vertretung um Rat fragen.
  4. Alles, was du hörst oder beobachtest, sorgfältig protokollieren.

Weitere nützliche Kontakte

NSPCC, Tel.: 0800 800 5000. Hilfe und Beratung für junge Menschen auf www.childline.org.uk Tel.: 0800 1111 www.there4me.com Rat bei Verdacht auf Mobbing: www.thinkuknow.co.uk

Technische Hilfe:

  • Kontaktiere deinen Händler oder setze dich telefonisch oder online mit deinem Software-Provider in Verbindung.
  • Informationen über Viren erhältst du auf www.getnetwise.co.uk.
  • Bei Problemen in Bezug auf Smartphones setze dich mit deinem Telefonanbieter in Verbindung.

Risikominimierung

Wir werden …

  • … mit Kindern und jungen Menschen darüber sprechen, was sie sich im Internet ansehen.
  • … Computer in einem allgemein zugänglichen Raum aufbewahren, wo wir kontrollieren können, was geschieht.
  • … erklären, welche Risiken damit verbunden sind, persönliche Daten im Internet weiterzugeben.
  • … darüber sprechen, wie sich Menschen im Internet als jede beliebige Person ausgeben können, z. B. durch irreführende E-Mails, Fotos von anderen Personen, Lügen über Alter, Schule, Hobbys.
  • … Kinder und junge Menschen dazu ermutigen, sorgfältig darüber nachzudenken, welche Fotos und Videos sie online stellen. Diese können von anderen Personen verwendet und manipuliert werden oder unangemessen sein.
  • … Kindern und jungen Menschen empfehlen, nur mit Menschen zu chatten oder per Webcam zu kommunizieren, die sie tatsächlich (im wirklichen Leben) kennen.
  • … darüber sprechen, wie man SPAM-Nachrichten oder Junk-Mail identifiziert und löscht. Das betrifft auch Nachrichten von Personen, die man nicht kennt, oder das Öffnen von E-Mail-Anhängen.
  • … besprechen, wie Menschen ihre Identität im Internet verschleiern und wie wichtig es ist, niemals einen neuen „Internetfreund“ im wirklichen Leben zu treffen.
  • … darauf achten, dass Kinder und junge Menschen verstehen, dass sie jederzeit mit uns oder ihren Eltern/Betreuern über Dinge reden können, die ihnen Unbehagen bereiten.
  • … zusammen im Internet nach Informationen suchen, wie man mit Problemen umgeht oder diese anzeigt.
  • … darüber sprechen, dass Informationen und/oder Bilder nie mehr gelöscht werden können, sobald sie einmal im Internet auftauchen.

Referenzen

  • “Every Child Matters” DCSF 2003 und nachfolgend Children Act 2004.
  • Children Act 1989
  • What To Do if You’re Worried A Child Is Being Abused 2003 (Download von www.dcsf gov.uk)
  • Sexual Offences Act 2003
  • Children Act 2004
  • Working Together to Safeguard Children 2013
  • Local Safeguarding Children Board Policies and Procedures, siehe alle relevanten Referenzen auf der Homepage von www.SAFE.co.uk.